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REGIONALGRUPPE GAUTING

Regionalgruppe Gauting

Handeln aus Liebe zum Leben

Wer wir sind

Wir sind aktiv dabei

Nach gut einem Jahr sind wir zu einer Gruppe von 10 bis 15 (bis jetzt nur) Frauen zusammengewachsen. Mütter, Omas, aber auch Frauen, denen es am Herzen liegt, diese Erde in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit für die Nachwelt zu erhalten. Wir sind zwischen 40 und 75 Jahre alt und haben alle dasselbe Ziel:

Wir wollen dabei helfen, den Klimawandel zu begrenzen!

Was uns motiviert

Wir sind alle davon überzeugt, dass endlich etwas getan werden muss. Die Vorstellung, wie das Leben unserer Kinder und Enkel aussieht, wenn sie einmal so alt sind wie wir, treibt uns an.

Denn wenn wir so weiterleben, wie bisher, droht ihnen ein Leben mit Unwettern, Überschwemmungen, Hitzeperioden, Pandemien, dem Verlust der Artenvielfalt und dem damit einhergehenden Ernährungsnotstand, sowie Verteilungskriegen!

Uns ist klar, dass unsere Generation mit ihrem Konsum- und Alltagsverhalten auf Kosten der Natur gelebt hat. Teils aus Unwissenheit, aber auch weil es einfach war, wegzuschauen.

Diese Erkenntnis wollen wir an die Menschen weitergeben und sie dazu animieren, den eigenen Lebensstil unter die Lupe zu nehmen. Keiner kann von heute auf morgen sein ganzes Leben umkrempeln, auch wir nicht, denn wir sind ja sozusagen „Gewohnheitstiere“. Aber schon kleine Veränderungen können etwas bewirken und richtig Freude machen!

Wir fangen bei uns an, aber wir fordern auch, dass sich im Großen/in der Politik etwas bewegt.

Die Liebe zu unseren Kindern und Enkeln gibt uns die Kraft etwas zu verändern, denn wir kommen uns verantwortungslos vor, wenn wir wie bisher weiterleben und damit die Lebensgrundlage derer, die wir am meisten lieben, zerstören.

Wir brauchen euch alle, um den Traum von einem gesunden Planeten wahr zu machen. Und um wieder Dankbarkeit zu spüren, für das, was uns die Natur kostenlos zur Verfügung stellt.

Eine Stimme aus der Regionalgruppe

Wider die Hoffnungslosigkeit – ein Zwischenruf

Die Arktis schmilzt den Forschern unter den Eisbrechern weg, die Tropen erleben so viele Wirbelstürme wie nie, Kalifornien brennt mal wieder und die Felder von halb Deutschland vertrocknen. Und wir meinen, wir könnten so weiter machen wie bisher. Die einen glauben, die Ingenieure werden unsere Energie- und Ressourcenprobleme mit ihrem unerschöpflichen Erfindergeist (neue Hoffnung: Wasserstoff) richten, die anderen haben schon kapituliert. „Kann man doch nix mehr machen“, sagen manche und das denken insgeheim vielleicht viele Menschen. Muss man unermüdlicher Optimist sein, um sich gegen den Zeitgeist des immer schneller, höher, mehr zu stemmen und sich zu engagieren?

Mein Enkelkind ist neun Monate alt. Immer wieder ertappe ich mich dabei mir vorzustellen, in welcher Welt wird dieses Kind leben, wenn es 20, 40, 80 Jahre alt ist, letzteres wird im Jahr 2100 sein. Vermutlich wird es dann auch in unseren gemäßigten Breiten ungemütlich, was Hitze, Unwetter und andere Klimafolgen betrifft. Der kleine Bub wird kaum eine so friedliche, freiheitliche, harmonische und fruchtbare (Um-)Welt genießen werden können.

Um so mehr ist mein Enkelkind ein Anstoß: es stupst mich an, ermutigt mich, fordert meinen Einsatz. Denn mit jedem Tag, den ich so weiterlebe, zerstöre ich seine Zukunft und die vieler anderer naher und ferner Mitmenschen, die mein Leben reich machen.

Die Frage ist künftig nicht mehr, ob ich mir etwas leisten kann, sondern ob ich meine Konsumentscheidungen und Alltagshandlungen gegenüber meinen Enkelkindern, künftigen Generationen und der Natur verantworten kann.

COVID 19 lehrt uns, dass in dieser Krise auch eine große Chance steckt und politische Entscheider*innen, die Gesellschaft und die Mehrheit der Bürger*innen tatsächlich aus Sorge und Mitgefühl bereit sind, Verantwortung zu über- und Einschränkungen hinzunehmen. Ich selber bin inzwischen Mitglied bei den Omas for Future (www.omas-for-future.de ). Um unserer Natur und unseren Enkeln die Stimme zu geben, die sie selbst nicht haben.

Josefine Anderer

Unsere Aktivitäten

Gemeinsam in Gauting aktiv

Teilnahme an Klimastreiks der „Fridays for Future“ und „Parents for Future“ in München.

Für den letzten globalen Klimastreik am 19.März 2021 haben wir zusammen mit den Fridays for Future und der Umweltgruppe der evang. Kirche eine Demonstration am Bosco in Gauting organisiert.

Kontakt zu Radiosendern – Vorstellung der Omas for Future im Radio Oberland.

Einladung zu Podcasts beim BR, Radio Arabella und dem Münchner Kirchenradio.

Mitglied im Aktionsbündnis Radwegbau des Landkreis Starnberg „Mehr Platz fürs Rad“. Organisation von Fahrraddemos und Einsetzen für neue Radwege.

Aktuelles

„Wir bringen deine Klimawünsche nach Berlin“. Vom 21.4. bis 19.5. Crowdfunding für das deutschlandweite Projekt. www.klimawuensche.de  

Am 12. März haben wir unsere wöchentlichen Mahnwachen für das Klima gestartet.

Wir stehen jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr am Jugendzentrum in Gauting.

Wir haben festgestellt, dass viele Kinder Interesse an unserem Engagement zeigen. Es geht ja auch um ihre Zukunft! Aber auch mit vielen Erwachsenen kommen wir ins Gespräch.

Auf unsere Nachfrage hin, wurden in mehreren Buchläden und Bibliotheken in der Gegend Klimabüchertische aufgebaut. Auch unser Erdherz hat schon so manches Schaufenster und Läden geschmückt.

Wir haben E-Mail- und Telefonkontakt mit Politiker*innen, die in unserem Wahlkreis für den Bundestag kandidieren und diskutieren mit ihnen über die Möglichkeiten der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.

Unsere Umweltplakate hängen momentan im Tati in Gauting und im Treffpunkt in Stockdorf.

Momentan treffen wir uns alle 2 bis 3 Wochen virtuell. Wenn es wieder möglich ist, finden die Treffen aber wieder im Treffpunkt Stockdorf statt.

Genaue Termine kann man durch eine mail an gauting@omasforfuture.de in Erfahrung bringen.

Unsere Erfolge

Den Weg ebnen

Unsere Treffen und Aktionen machen uns Spaß. Es fühlt sich gut an, endlich etwas zu tun und nicht unschlüssig zuzusehen, wie der Klimawandel ständig voranschreitet.

Wollt ihr auch schon länger aktiv werden, wusstet nur nicht, wie?

 Dann macht mit bei „Omas for Future“ und meldet euch bei uns. Wir freuen uns über jede(n), die/der mitmacht, egal ob Mama, Papa, Oma, Opa oder einfach, weil ihr genauso denkt, wie wir und euch unsere Aktionen ansprechen.

Kontakt zu uns

So kannst du uns erreichen

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Du kommst aus einer anderen Region?

Hier findest du die Regionalgruppe in deiner Nähe.